Ich schreibe Geschichte



Seit fast zehn Jahren schreibe ich sehr gern. Mal mehr, mal weniger, aber immer auf der Suche nach einem neuen Projekt.
Also eigentlich nicht immer. Sondern nur in diesen seltsamen Phasen, in denen man nicht krachend an einem Romanmanuskript scheitert, oder wöchentlich zum Jugendschreibzirkel geht.

Gerade ist so eine Phase. Vor einigen Wochen habe ich zwei Freunden eine zweihundertzweiundsiebzig Seiten schwere Datei geschickt. Sie mögen sie bitte schnellstmöglich lesen und mich mit ihrer ehrlichen Kritik deprimieren oder aufheitern.

Ganz akut schreibe ich also recht wenig, zumindest im Prosa-Bereich. Das finde ich nicht so toll und deswegen habe ich mich selbst gezwungen, es zu ändern.

 Ich habe das Prosa-Schreiben in meiner Selbstcheckliste ergänzt. Ein bewährtes System, in dem ich mir, für einen bestimmten Zeitraum, (in diesem Falle bis Ende März) vornehme, eine Tätigkeit so und so oft pro Woche so und so lange zu machen. Beispielsweise Sport, Lesen oder Schreiben, also all das Zeug, das mich glücklicher macht, aber irgendwie doch mehr Motivation erfordert, als auf dem Bett zu liegen und das Hirn bei Facebook einzuweichen.

Stellt sich nur noch die Frage, was ich dann mache, in dieser Zeit, in der ich mich selbst dazu verpflichtet habe, zu schreiben.
Ein neues Schreibprojekt muss  her. Aber was für eins?

Da kommt  Benedict und macht eine überraschend hilfreiche Bemerkung:

"Schreib doch ne Fortsetzungsgeschichte, für unsern Blog."

 Das ist ´ne coole Idee. Und das mache ich jetzt mal.

Kommentare

  1. Manchmal sieht man ja den Wald vor Bäumen nicht... aber das ist sicher einer der Gründe, daß Ihr zu zweit und nicht allein weltwärts unterwegs seid! Dankesehr, Benedict, für den guten Tipp!
    Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungsgeschichte im Blog!
    Einen Leser hast Du schon sicher, Oscar... mich!

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